Man kann die drei zwischen den Jahren 1938 und 1955 von ihm geschaffenen Metamorphosensinfonien als seine künstlerischen Hauptwerke ansehen - sind sie doch Spuren des Eintretens in Lebenssphären und des mit diesen verbundenen Schöpferischen und haben dadurch gleichzeitig eine innere biographische Bedeutung.
Mit der Ersten Sinfonie in d-moll legte er während seines allmählichen Herankommens an die Quellsphären der Musik einen musikalischen Keim. Dieser konnte nach seinen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg in der Zweiten Sinfonie in f-moll und der Dritten Sinfonie in h-moll - den beiden Großen Metamorphosensinfonien - zu umfassenderem Leben erweckt werden.
Auf den folgenden Seiten wird im Lauf der Zeit einiges Biographische und Material dazu zu finden sein.
Vorerst können Proben aus der Ersten, Zweiten und Dritten Sinfonie, sowie von einigen kleinen Werken aus dem Klavierzyklus 'ABC - Stücke für Klavier' und einige Lieder aus dem 'Goetheliederzyklus' von dieser Internetseite aufgerufen und angehört werden.
In den Dokumenten (siehe Inhaltsverzeichnis links am Rand) besteht auch die Möglichkeit. die Scherber-Symphonien als Klavierauszüge - gespielt vom Komponisten und einem seiner damaligen Schüler (Willi Held) - anzuhören.
Friedwart M. Kurras
"Nicht die Seele liebt Musik.
Die Seele ist Musik.
Alles Unmusikalische zerstört die Seele."
Martin Scherber
Die Einführungsmusik stammt aus der 2. Sinfonie in f-moll (Beginn). Sie wurde als Digipak mit ausführlichem Begleitheft in mehreren Sprachen (deutsch, englisch, französisch, spanisch und russisch) im April 2010 veröffentlicht (siehe Themenleiste links).