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Martin Scherber wohl Ende der 1960er Jahre im Gespräch - noch vor dem Unfall von 1970. Er war ein wacher, geist- und humorvoller Gesprächspartner und hatte ein erstaunliches Gespür für das passende Wort zur rechten Zeit. Selbst bei Auseinandersetzungen, die zu seinem Leidwesen hin und wieder sogar zu Trennungen jahrelang gepflegter Freundschaften führten, sah er den Sinn des Geschehens in einer zukünftigen Lösung. (Bild steht unter: GNU Free Documentation License 1.2; siehe Impressum).
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Hildegard Scherber-Tidecks - seine Frau. Seit Anfang der 1950er Jahre war Scherber mit ihr bekannt.
Sie besuchte seine Philosphie- und Kunstgeschichtskurse auf Grund eines Zeitungsinserates.
1963 heirateten sie. Sie war als Buch-halterin tätig. Sieben Jahre später pflegte sie ihn nach seinem Unfall vier Jahre aufopferungsvoll. Sie starb 2005 in Winsen an der Luhe in Nord-deutschland.
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Nach dem Unfall war Scherber teilweise gelähmt und an den Rollstuhl gebunden, geistig aber trotz erlittener schwerer Kopfverletzungen weiterhin sehr regsam.
Es ist zu merken, dass sich das Schicksal in seine Physiognomie eingegraben hat.
Bild etwa 1972 aus dem ersten Prospekt 'Zur Veröffentlichung des symphonischen Werkes von Martin Scherber (Nürnberg)'.
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Nach dem Unfall konnte Scherber die linke Hand kaum, die rechte Hand sehr eingeschränkt bewegen, so dass es nur einige seltene krakelige handschriftliche Zeugnisse aus dieser Zeit gibt. Er schrieb daher in der Regel mit Schreib-maschine. Da hatte er Zeit, die Buch-staben auszuwählen und das war die Hauptsache - sie waren lesbar.
Zur Unterschrift verwandte er den oben abgebildeten Stempelschriftzug, den er sich zu diesem Zweck hatte anfertigen lassen.
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